Der Frühling hält Einzug

Frische Farben im Kleider schrank

Für mich bedeutet Frühling auch Ausmisten des Kleiderschranks. Schauen was noch passt oder einfach nicht mehr gefällt.

"Aber oh schande, ich habe gar keine Basics mehr 😮"

 

Bisher hatte ich mir Basics wie z.B. einfach Tops oder langärmelige und einfarbige Shirts bei Esprit oder H&M gekauft. Das ist zu meiner großen Enttäuschung leider nicht mehr möglich. Die Qualität hat sich so zum Negativen verändert. Ihr werdet sicherlich denken, bei H&M kann man doch keine Qualität erwarten. Na vielleicht habt ihr recht. Bei Esprit waren solche Shirts nie billig. Aber nun ist der Stoff der Shirts total laberig und sie kratzen auf der Haut. Vorher waren sie glaube ich mit ca 98% Baumwolle und ein kleiner Elasthan-Anteil. Nun ist da nun auch Polyster drin und das kratzt ordentlich auf der Haut. Und was mich besonders ärgert, ist die Tatsache, dass der Preis gleich geblieben ist.

Also muss ich umdenken.

eine Idee

Also habe ich mich auf den Weg in den Stoffladen meines Vertrauens gemacht. Und was sahen meine Äuglein? Wunderschönen Jerseystoffe in allen Basicfarben, aber auch gemustert. War im ersten Augenblick total überfordert. Welchen nehme ich denn nu jetzt?

Die Entscheidung viel dann auf ein zartes petrol, hier rechts Außen zu sehen.

DIY

Ein Top mit etwas breiteren Trägern wie hier zu sehen ist ganz easy selbst gemacht. Ich hatte für mein allererstes Top ein Altes als Vorlage. Diese legt ihr ordentlich mit der Vorderseite gefaltet auf ein Stück Packpapier oder was ihr gerade da habt. Aus zwei Bleistiften, fixiert mit Klebeband habe ich mir einen Art Extra-Stift gebastelt. Beide Minen müssen das Papier berühren. Mit dem doppelten Stift habt ihr genau eure Nahtzugabe. damit umfahrt ihr das T-Shirt-Teil. Aber vorsicht, an den Ärmelausschnitten und Halsauschnitt nur mit einem Stift umfahren. Da braucht ihr keine Nahtzugabe-NZ. Für den Saum würde ich eine extra NZ rechnen. Man sagt so 3 cm. Die linke Seite ist euer Stoffbruch-SB. Wenn ihr damit fertig seit, faltet das Shirt auseinander und klappt Vorderteil auf Vorderteil. Ihr umzeichnet  alles so wie beim Vorderteil, aber eben nun die Rückseite.

1,2,3...viele

Nun könnt ihr das vorbereitete Schnittmuster auf den Stoff legen, linke Seite Stoffbruch, legt es im Fadenlauf-FL auf, steckt es und schneidet es aus. Genauso macht ihr es mit dem anderen Schnittteil. Ich vernähe Alles immer mit einem flexiblen Zickzackstich, denn ich habe noch keine Overlockmaschine. Einfach der Oberfadenspannung etwas rausnehmen, dass wellt sich der Jersey nicht so.

Nun geht es los.

Ihr könnt wenn er mögt euch Bündchenstreifen von ca 3,5cm breite zuschneiden und über die ganze Breite des Bündchenstoffs, zerschneidet das Bündchen an einer Seite, denn ihr brauct es als Band. Das legt ihr der Länge nach in den Bruch. So könnt ihr euch auch ein Streifen aus dem selben Jersey zuschneiden. Auch mittig falten. So nu gehts los mit dem Nähen. Legt das Vorderteil und das Rückenteil rechts-auf rechts _ r-a-r aufeinander und verschliesst die linke Schulternaht. Seit ihr damit fertig, könnt ihr auch schon den Bündchenstreifen leicht gedehnt annähen. Auf dieser Seite findet man schöne Ideen wie man Ausschnitte einfasst. So könnt ihr in einem Zug die Ärmel und den Halsauschnitt einfassen. Wenn da erledigt ist, könnt ihr die Seitennähte schliessen. Probiert das Shirt an und schaut wieviel ihr den Saum einklappen wollt. Bei mir waren es bisher immer 3cm, ist aber abhängig von der Qualität des Stoffes. Also klappt in nach Innen ein. Entweder ihr steppt ihn ab mit der Zwillingsnadel oder einen Zickzackstich.

Und fertig ist euer erstes Shirt.


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